Newsletter: On X-Mas

HitchOn News · 19. August 2024

On X-mas | 🎄 Sommer, Sonne, Weihnachtstrubel

 

Hey Leute, 😊 
 
während die meisten Menschen im Spätsommer noch in der Sonne liegen, werden in den Betrieben und Agenturen bereits Ideen und Kampagnen für die festlichste Zeit des Jahres gesponnen. 
 
Wie früh muss man mit den Weihnachtsvorbereitungen tatsächlich anfangen? Unsere Antwort: Ja! 
 
Persönlich liebe ich die Weihnachtszeit und das Verschenken. Vor allem, wenn die Person nicht damit rechnet, sich aber total darüber freut. Geschenke kaufe ich darum das ganze Jahr über. Wenn ich irgendwas sehe, wo ich sofort weiß: Das ist perfekt für eine bestimmte Person, wird’s direkt gekauft. Schwierig wird es eher, wenn es darum geht, das Gekaufte dann auch vor Weihnachten wiederzufinden, nachdem es monatelang versteckt war. 🤔 
 
Wusstet ihr: Jede:r dritte Deutsche erledigt seine Weihnachtseinkäufe erst zwei Wochen vor Weihnachten. Das hat die FOM Hochschule 2023 in einer Studie herausgefunden. Für uns in der Agentur beginnt der Weihnachts-Hustle schon Monate, bevor die Menschen durch die Geschäfte rennen, um Lebkuchen, Nikoläuse und Last-Minute-Geschenke zu ergattern. Wir fangen bereits im Mai an, die ersten Inhalte zum Fest in unseren Projekten zu planen und zu produzieren. Da kann es passieren, dass Künstler:innen bei strahlendem Sonnenschein mit Weihnachtsmütze vor der Kamera stehen müssen, und unsere Produktionsteams versuchen, trotz 30 Grad Celsius ein Gefühl von besinnlicher, kuscheliger Weihnachtszeit einzufangen. 
 
Vielleicht ist das für den/die ein/e oder andere/n der Reminder, sich Gedanken über die eigene Kampagne zu machen. Insbesondere, wer mit Creator:innen zusammenarbeiten möchte, sollte spätestens jetzt anfangen, Anfragen zu verschicken. Warum es beim Influencer-Marketing wichtig ist, frühzeitig am Start zu sein, erklärt euch unsere Kollegin Valentina Schmidt. Und falls der „Wunschzettel“ auf einmal sehr lang wird, können vielleicht unsere fleißigen Kolleg:innen von HitchOn noch helfen, bei eurer Zielgruppe für glänzende Augen zu sorgen. 😉 
 
Falls Ihr zu denen gehört, die mit Weihnachten nicht so viel am Hut haben: Auch andere Feste mit religiösem Bezug in Deutschland sind relevant für Werbetreibende geworden. Wir stellen euch drei Beispiele vor, bei denen Marken zeigen, wie diese Anlässe kreativ genutzt werden können. 
 
Und auch bei uns steht in diesem Jahr noch ein echtes Event an: Wir veranstalten im September einen weiteren Distri Day, dieses Mal aber in Hamburg!
 
Viel Inspiration und Spaß beim Lesen wünschen euch 
 
eure Sarah und das HitchOn-Team 
 

Influencer:innen im Weihnachtsfieber? 

Creator:innen in Weihnachtskampagnen einzubinden, ist super clever. Allerdings gilt auch hier: Mit der Planung nicht zu lange warten! 
 
3 Gründe, warum ihr schnell sein müsst: 
 
1) Influencer:innen sind für die Zeit zwischen Black Friday und Weihnachten oft schon frühzeitig ausgebucht. 
 
2) Die Hochsaison des Konsums bewegt viele Unternehmen dazu, Influencer:innen für Kooperationen immer früher anzufragen. 
 
3) Zudem limitieren viele Influencer:innen inzwischen die Anzahl ihrer Kooperationspartner:innen rund um Weihnachten, um ihre Follower:innen nicht mit werblichen Inhalten zu überfluten. 
 
Daher gilt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. 
 
Doch warum sollte man gerade in dieser Zeit, in der ohnehin alles „überladen“ ist, mit Influencer:innen zusammenarbeiten? 
 
In der Vorweihnachtszeit sind Influencer:innen äußerst aktiv auf ihren Plattformen. Besonders beliebt sind Adventskalender oder DIY-Formate, bei denen vom 1. bis zum 24. Dezember neuer Content veröffentlicht wird. Bei jedem Post handelt es sich um ein neues Türchen, das den Zuschauer:innen einen Mehrwert bietet und zu regel-mäßigen und wiederkehrenden Interaktionen führt. 
 
Ein Gewinn für Marken 
 
Diese regelmäßigen Veröffentlichungen bieten Unternehmen eine ideale Möglichkeit, von der erhöhten Aufmerksamkeit für die Influencer:innen zu profitieren. Besonders in der Weihnachtszeit, in der der Konsum am höchsten im Jahr ist, sind Produktplatzierungen von großer Bedeutung. Die emotionale Weihnachtszeit beeinflusst Kauf- und Geschenkentscheidungen stark. Influencer:innen sind dabei besonders wertvoll, da sie Produkte authentisch in ihren Alltag integrieren und so Vertrauen schaffen, das konventionelle Werbung oft nicht bietet. 
 
Die Macht der Emotionen 
 
Mit einer großen Auswahl an Social-Media-Plattformen und diversen Formaten, die zur Weihnachtszeit passen, können Marken gemeinsam mit Influencer:innen ihre Produkte authentisch und wirkungsvoll vermarkten. Die Bildschirmzeit ist in der „dunklen Jahreszeit“ erhöht, was zu einer gesteigerten Reichweite von Social-Media-Postings führt. Influencer Marketing, das strategisch und rechtzeitig geplant ist, kann in dieser Zeit also besonders erfolgreich sein. 
 
Euch fehlt noch eine passende Idee, um euer Weihnachtsgeschäft anzukurbeln? Wir entwickeln für euch kreative Influencer-Kampagnen in Form von Adventskalendern, Gewinnspielen oder kreativen DIYs. Meldet euch hierzu gerne bei unserer Kollegin Celine Belzer.
 
 

Weihnachten ist Schnee von gestern 

Spätestens ab Anfang Dezember gibt es für Werbetreibende in Deutschland nur noch ein Thema: Weihnachten. Doch es gibt noch andere religiöse Feiertage, die von Bedeutung sind. Deutschland ist divers, sowohl kulturell als auch religiös. Wir stellen euch drei erfolgreiche Werbekampagnen vor, die Zielgruppen mit den verschiedensten Konfessionen ansprechen. 
 
1. McFast = McHappy 
 
Saftige Burger, leckere Salate, süße Leckereien: Essenswerbung gibt es in Deutschland, wohin das Auge reicht. Für die sechs Millionen in Deutschland lebenden Muslim:innen, die während des Ramadans tagsüber fasten, kann das eine Herausforderung sein. McDonalds hat darauf Rücksicht genommen: Der Fast-Food-Hersteller hat dafür gesorgt, dass die Bilder auf Werbetafeln perfekt mit der Sonne synchronisiert wurden, und das deutschlandweit. Am Tag zeigten die Displays lediglich Verpackungen, aber keine Pommes, Burger oder Chicken Nuggets. Sobald die Sonne unterging, erschienen dann die eigentlichen Food-Produkte. 
 
Mit der Kampagne „Happy Ramadan“ macht McDonalds nicht nur den Fastenmonat für Muslim:innen einfacher, sondern auf diese, im Islam besondere, Zeit aufmerksam. Gläubige der mittlerweile drittgrößten Religion in Deutschland bekommen somit das Gefühl, gesehen zu werden. Wir sind definitiv happy mit dieser rücksichts-vollen Werbemaßnahme. 
 
2. Trauer zelebrieren 
 
Den Tod feiern: Der sogenannte „Tag der Toten“, auf Spanisch „Día de los Muertos“, verkörpert genau das. Mit Ursprung in Mexiko schwappen die Festlichkeiten langsam nach Europa über. Das Blumenbüro Holland nutzte den Día de los Muertos in dieser schon etwas älteren Kampagne, um Konsument:innen und Florist:innen zu ermutigen, mit frischen Blumen und Totenkopf-Symbolik nach mexikanischem Vorbild zu feiern. Durch Medienkooperationen mit bekannten Magazinen und die Zusammenarbeit mit Influencer:innen wollten sie bei einer jüngeren Zielgruppe das Bewusst-sein für diese besondere Tradition des Trauerns stärken. 
 
Die Initiative zielte darauf ab, das Interesse an den Feiertagen Allerheiligen und Allerseelen wiederzubeleben und die Trauerkultur positiv zu beeinflussen. 
 
3. Vielfalt der Feste 
 
Rührselige Weihnachtswerbespots kann mittlerweile jeder Supermarkt in Deutschland. Samsung Mobile versucht sich an einem Rundumschlag und deckt gleich mehrere Feiertage in einem Spot ab! 
 
Mit der rührenden Geschichte um den Portier eines Apartment-Hauses erinnert Samsung Mobile daran, dass es in vielen Religionen Anlässe gibt, an seine Liebsten, Freunde und Verwandte zu denken. Der Rezeptionist versucht, seinen indischen Gästen zum Lichterfest, den jüdischen Gästen zum Chanukka-Fest und Reisenden aus dem Reich der Mitte zum chinesischen Neujahrsfest einen herzlichen Empfang zu bereiten. 
 
Der Werbespot zeigt, wie vielfältig von November bis Januar religiöse Festlichkeiten gefeiert werden. 
 
 

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